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iſt der Bürger, der das von ihm mühſam erlernte Geſchäft, ſei es, welches es ſei, betreibt, doch vor⸗ zugsweiſe derjenige, der ſich allein den Grund und Boden bereitet, auf den er ſeine Zukunft baut. Der Herrendiener iſt es nicht, er hängt von der guten oder ſchlechten Laune ſeines Gebieters ab, er iſt eine Maſchine, die dieſer regiert, ſein Wille iſt ſo gut wie keiner. Er braucht nichts gelernt zu haben als die Kunſt, ſich zu bücken und widerſpruchslos zu ſein. Und iſt ein Beamter viel beſſer daran? Er iſt ein Leibeigener, der ſeinen Geiſt, ſein Denken vermiethet hat. Das Schickſal meines unglücklichen Vaters iſt nicht dazu angethan, mir als ein lockendes Ziel vorzuſchweben. Ich will meinem eigenen Fleiße meine Lebensſtellung verdanken und ich denke, dies iſt ein rechtſchaffenes Streben.“
Freilich war es ein ſüßer Gedanke für Elſe, dereinſt Frau Kaufmännin zu werden, indeß wäre eine Anſtellung ihres Jürg bei Hofe, der ſo viel Glanz ausſtrahlte, ihr gar nicht unlieb geweſen. Mit Erſtaunen bemerkte ſie, daß Jürg, der ſo gefügig für alle ihre Wünſche war, ihr in dieſem Punkte einen entſchiedenen Widerſtand ent⸗ gegenſetzte. Sie war anfänglich troſtlos darüber. Das Neue, Ungekannte, ſein ſteriles Weſen, dem ſie nicht bei⸗ kommen konnte, weder durch Bitten, doch an ſie zu denken, noch durch Schmollen, das ihr bei ihrem leb⸗


