Teil eines Werkes 
1 (1870)
Entstehung
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worden wäre in ſeinem Zorn, Sie hätte ja auf die elen⸗ deſte Weiſe von der Welt Ihr Leben eingebüßt.

Die Erinnerung an den in ihr Gedächtniß zurückge⸗ rufenen verhängnißvollen Moment ſchien Elſe zu durch⸗ ſchauern, indeß dieſe Anwandlung von Schwäche währte nur eine kurze Weile; dann den Kopf ſchüttelnd, als wolle ſie ſich von der unangenehmen Reminiscenz befreien, ſagte ſie mit großer Zuverſicht:Eins wäre dann aber gewiß geweſen.

Was?

Der Herr Hofjuwelier hätte ſicherlich ſeinen hohen Gaſt für das angeſehen, was er unter allen Umſtänden iſt, für einen

Schweige Sie, Elſe! rief Herr Dimglinger.Ich will nichts weiter von der Sache hören. Nach einer Weile wendete er ſich mit der Frage an ſie:Jürg Weber nannte Sie den jungen Mann da drüben bei Klepper⸗ beins? Iſt er von hier?

Ja, Herr Hofjuwelier, ein Dresdener Kind, das beſte von allen, die hier jemals aufgewachſen ſind; aber ſchon als kleiner Knabe hat's Unglück ſchwer auf ihn nieder⸗ gedrückt: ſein Vater iſt im Kerker auf dem Königſtein ge⸗ ſtorben, ſeine Mutter ein paar Jahre ſpäter in großem Gram und Herzeleid und Armuth. Darauf iſt der kleine vater⸗ und mutterloſe Waiſenknabe bei meiner Großmutter