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ſchranzen als die Richtſchnur ihres Thuns und Treibens verfolgen, das heißt, er hatte jene Devotion gegen Alles, was den Anſpruch auf erlaucht trug, in ſich aufgenom⸗ men, die ſich ſelbſt verleugnet, ihre wahre Meinung in das Joch des unterthänigſten Schweigens zwingt und ſich widerſpruchslos zeigt. Zudem war ſein Ehrgeiz, einen ſo hohen Herrn als Gaſt im Hauſe zu haben, nicht wenig angeregt, und dieſer Grund ſchon ſchien ihm hinreichend, Elſe mit einem ſehr ſtarken Verweiſe für ihren groben Verſtoß gegen die einem ſo hohen Herrn gebührende Ehr⸗ furcht zu bedenken. Indeß die junge Magd war, wie er zu ſeinem Erſtaunen erfuhr, durchaus nicht von der ſchwächlichen Art, die ſich, ſelbſt wenn das beſte Recht auf ihrer Seite iſt, leicht einſchüchtern läßt.
„Der Herr Hofjuwelier hat mir da eine Predigt ge⸗ halten, wie die Herren Geiſtlichen keine eindringlichere einem Delinquenten halten könnten, dem Galgen und Rad bevorſtehen, damit er nur ja recht reuevoll und bußfertig von hinnen fährt; aber das ſchlägt bei mir nicht ein. Ich gehöre zu denen, die ſich an unſers Herrn Chriſtus Wort halten: Mit dem Maße, wo ihr ausmeſſet, ſoll euch eingemeſſen werden, und ſo ſage ich dem Herrn Hof⸗ juwelier, mit allem ſchuldigen Reſpekt vor ihm, gerade heraus, mir thut'’s gar nicht leid, daß ich dem ruſſiſchen
4„.. großen Herrn gezeigt habe, unſereins habe auch eine 5 gezeigt h


