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thürmenden buſch⸗ und waldreichen Gelände des rechten Ufers boten alle jene Farbenwandlungen, wie ſie der Herbſt mit ſich bringt, vom dunkelſten Grün bis zum lichten Gelb. In öſtlicher Ferne traten die Berghäupter des Elbhochlandes, ihre rieſigen Formen in der reinen Luftbläue ſcharf markirend, ſo klar hervor, daß ihre Ent⸗ fernung um ein gutes Theil verkürzt erſchien, und hinter ihnen wob feiner blaugrauer Duft einen geheimnißvoll den Blick in die Weite ſchließenden Hintergrund.
Freilich waren die Felder kahl, aber der Mangel des reizenden, wohlthuenden Anblicks in ſommerlicher Luſt und Luft wogender Aehrenfelder und im ſaftigſten blu⸗ menreichen Grün prangender Wieſen verlor unter dem Verklärungsſchimmer der freundlichen Herbſtſonne ſeinen zur Wehmuth ſtimmenden Eindruck, der nie fehlt, wenn ein herbſtlich grauer Ton über ein Landſchaftsbild aus⸗ gegoſſen iſt.
Die Höhe, von welcher aus einige unſerer Geſchichts⸗ erzählung angehörende Perſonen die ſtromauf⸗ und ſtrom⸗ abwärts weithin ſich darſtellende Elblandſchaft überſchau⸗ ten, war weder ein Berg noch ein Hügel, ſondern die Plattform eines Hauſes mitten in der Stadt.
Der Beſitzer deſſelben nannte ſich Johann Melchior Dinglinger, einer der berühmteſten Künſtler ſeiner Zeit in Gold, Emaille und Edelſteinen, und war Hofiuwelier
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