ihrer hlebt ploͤtz⸗
träͤu⸗
Eliſens Beruhigung kam ſie allein; ſie betrug ſich ſo freundlich und herzlich, daß dieſe nicht
umhin konnte, ihr recht gut zu ſeyn. Sie ſprach viel von ihrem geliebten Bruder, ruͤhm⸗ te ſeine vortrefflichen Eigenſchaften und ſag⸗ te, daß er ganz bezaubert von ihr ſey; und dieſes ſagte ſie, wolle viel ſagen, da er bis⸗ her immer ein entſchiedener Weiberfeind ge⸗ weſen, und noch keine ihm gefallen habe.
Eliſe erroͤthete aufs neue, ihr Herz ſchlug laut, und ſie that alles Moͤgliche die Ideen der Graͤfinn auf einen andern Gegenſtand
zu leiten, und dieſes ſie beaͤngſtende Ge präͤch
abzubrechen.
Die Graͤfinn lud Eliſen, ihren Vater und Wohlfelden auf den kunftigen Abend zu einen kleinen Souper, zu welchen bloß kleine Geſellſchaft auserwaͤhlter Freunde ge⸗ beten war; ſie blieb da bis der Gubernialrath nach Hauſe kam, wo ſie ihre Einladung wie⸗ derholte, und nachdem ſie die Verſicherung er⸗ halten, daß man erſcheinen werde ſich empfahl.
Wohlfeld kam dieſen Abend nicht, da er ſich nicht wohl befand, auch die Einladung für Morgen, konnte er aus dieſem Grund nicht annehmen. Dammberg wollte einen Spaziergang machen, und lud ſeine Tochter ein, ihn auf ſelbem zu begleiten, ſie bat aber


