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Brittische Dichter-Proben : No. II / nach Lord Byron und Georg Crabbe
Entstehung
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O hoͤr' mich aus weißt du noch, wie einmal

* Bei der Ruine wir verweilt im Thal?

Durch alte Bogen ſtuͤrzt der Strom hinab,

l; Weiß ſchaͤumend, in das dunkle Felſengrab;

Du lehnt'ſt am Pfeiler, warſt, der Welt entruͤckt, Von jener ſchoͤnen Wildniß hoch entzuͤckt;

Kaum mahnte uns der Mittagsſonne Gluth

Vom Ort zu ſcheiden, wo wir ſuͤß geruht Gab dazumal dein ſo beredter Mund

Die eign' Empfindung meiner Emma kund? Lieh ſie Gefuͤhle nicht, damit den treuen,

Bewund'rungsvollen Sklaven zu erfceuen?

Faſt ſcheint es ſo, denn Emma, Heinrichs Frau, Sehnt ſich nicht mehr nach jener holden Schau, Verweilt nicht mehr beim Waſſerfall, den gruͤn

n. Und friſch die Farrenkraͤuter noch umbluͤhn.

1* Ein Wort noch Ja, ich weiß es, Emma heilt Gern fremdes Leid, das ſie mitleidig theilt; Doch, wenn ſie ſonſt dem Ungluͤck nachgeſpuͤrt,

War's Mitleid bloß, was hin zur Huͤtte ſie gefuͤhrt? 2* 13