Teil eines Werkes 
2. Theil (1823)
Entstehung
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Die Laute, die ſein Leben lang Zu Irmgard's Lob und Preiſe klang, Die Laute, die er noch geruͤhrt, Als ihm der Tod das Aug' umſchwirrt;

Die ſchickt er dir und ſpricht dazu: Haſt nun vor Godwin gute Ruh! Vergieb ihm, daß er dich geliebt, Vergieb ihm, daß er dich betruͤbt.

Wenn in der Nacht der Kampf geruht, Da lag er bei des Wachtfeur's Gluth, Die Flammen ſpielten um ſein Herz,

Und drinnen brannt' ihn Liebesſchmerz.

Dann ward die Bruſt ihm eng und voll, Er ſaß ganz ſtill und weinte wohl, Doch jauchzt' er, wann der Tag erwacht Und ſtuͤrzte wild ſich in die Schlacht.

Weil fuͤrder nun ſein Minnelied Die guͤldnen Saiten nicht durchzieht, Hat er die Laute dir verehrt,

Daß fremde Hand ſie nicht entehrt.