Teil eines Werkes 
2. Theil (1823)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Krieg,

Baum,

Baum

m Baum

n Sinn

ver

Und warf mich auf mein treues Roß Und jagt' in's Weite hin, Es tobt' in mir, es riß mich fort,

Als wollt' ich dem Tod eutfliehn.

Ein Tag entwich, der andre kam, Der dritte Tag verging, Am vierten ſank mein muͤdes Roß, Als Nacht am Berge hing.

Da floß es leiſ' vom Felſen her, Wie ferner Geiſterſang: O Raimund, du Geliebter mein, Was weileſt du ſo lang'?

Gefangen ſitzt dein Voͤgelein Im Kaͤfich eng und hart; Kein Moudſtrahl kommt durch's Fenſterlein Mit Eiſen feſt verwahrt.

O Raimund, wann in wilder Schlacht Nicht floß dein junges Blut; So komm, ſo komm und löſe mich Aus falſchen Raͤubers Huth! 10*