Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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„und ich geſtatte Ihnen auch recht gern, aus den Bruchſtücken meines Lebens, die ich Ihnen, ſo gut ich kann, mittheilen werde, einen hübſchen Roman zu bilden, das heißt natürlich wenn ich einmal dies Bruchſtück der Ewigkeit, das wir Leben nennen, hin⸗ ter mir haben werde.“

Sie reichte mir dabei ihre Hand und ich konnte der Verſuchung nicht widerſtehen, dieſelbe an meine Lippen zu drücken.

Sie ſchlang ihre Arme um meinen Nacken, und ſagte mich küſſend:„Was Sie doch noch für ein jugendli⸗ ches Herz haben, Sie liebe Enthuſiaſtin, aber eben deshalb bin ich Ihnen ja ſo gut und nun ſetzen Sie Sich hier in dieſe warme Kaminecke mit Ihrem Strickzeug und hören Sie zu, wenn ich meiner Betty und Ihren Mädchen Geſchichten aus dem Leben einer Großmutter erzähle. Das menſchliche Herz iſt zu allen Zeiten ein wunderlich Ding geweſen, und wir Frauen, die wir nur mit dem Herzen leben, können natürlich auch nur Herzensgeſchichten erzählen.“

Frau Treufeldt erzählte nun.— Was ſie er⸗ zählte, war ein Stückchen aus einem Frauenleben, ganz einfach, ganz ſchlicht aber lebendig und wahr.

Gelegentlich erzählte ſie denn wieder ein anderes Bruchſtück, wiederholte auch wohl auf inſtändiges

jenes eines als

Umg Naͤhe den

heller

noch