Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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Gerede geht über ſie herum. Kennt Ihr ſie vielleicht? oder kennt Sie Euer Obriſt?

Ich nicht, entgegnete Chwal,ich habe nicht viel zu thun mit ſchönen Fräuleins und dergleichen, aber mein Feldobriſt möchte ſie ſicherlich kennen.

Da will ich denn doch mit ihm reden, wenn ich die Ehre habe, mit ihm zuſammenzutreffen, meinte Herr Mantell. Es iſt eine gewaltig ſchöne Dame und allerdings von vornehmem Ausſehen. Aber Herr! Sie wohnt in ei⸗ nem ſchlimm verrufenen Hauſe und bei einem ſchlimm verrufenen Weibe. Das Haus, müßt Ihr wiſſen, hat ei⸗ nen geheimen Ausgang, der nach dem Burghof führt, und ſeit langer Zeit haben in demſelben die Ritter ihre Schätz⸗ chen gehabt. Es ſind da früher ſchon viel ſchlimme Dinge vorgefallen. Ja! ja! ſchreckliche Dinge, von denen man in Danzig gar nicht ſprechen darf, wenn man nicht die Herren von den Geſchlechtern alsbald zu Feinden haben will.

Der Böhme blickte mit den dunkeln ſtrengen Au⸗ gen fragend in das Geſicht des Schwätzers.

Meint Ihr, daß dieſe Gottesſtreiter, dieſe ritterli⸗ chen Mönche Ihre Gelübde in jenem Hauſe mit Weibern brechen? ſagte er endlich und ſeine tiefe Stimme klang

wie Donnergrollen.

Gewiß Herr! was ſonſt, entgegnete Herr Albrecht

Mante iſt unſ großer Kaufm nach 5 zogen, im Jal große Danzig wie me durch er die! 1359 aber w böhmiſt eben ke alsbald geſagt, den Sc Schätzc liche S

Chwal, Ein B.