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„Von der jenſeitigen Grenze, wo das Picket meines Feldobriſten, des edlen Zawiſch von Roſenberg ſeit geſtern Abend lagert.“
„Was iſt Euer Begehr!“
„Wir wollen die Grenze paſſiren und Obdach und Nahrung gegen gutes Geld in Preußen für unſere Leute ſuchen, bis unſer Feldobriſt ſich Seiner Ehren dem Hoch⸗ meiſter vorgeſtellt, und ſich und uns Alle zu deſſen Dien⸗ ſten geſtellt hat.“
„Soll rapportirt werden,“ entgegnete der wackere Danziger Fähnrich, Herr Andreas Fechter,— denn die⸗ ſer war es, vor welchen der Böhme geführt wurde— „indeß müßt Ihr Euch gefallen laſſen, daß man Euch nach Kriegsgebrauch die Augen verbindet, während Ihr durch unſer Lager geführt werdet.“
Chwal ſchwang ſich vom Pferde, das einer der Danziger Soldaten am Zügel vorwärts führte, nahm den Mantel, der ſeine ſtattliche Geſtalt verhüllt hatte, von der Schulter und zeigte ſich in ſeiner glänzenden Rü⸗ ſtung, über welcher die weiße Feldbinde, das Zeichen des feindlichen Parlamentärs, geworfen war, die Pickelhaube auf dem hochgetragenen Haupte, deren rothe Feder ein ſonnenverbranntes, kühnes Antlitz beſchattete, als eine ge⸗ waltige, ritterliche Erſcheinung.
Er mußte ſich tief niederbeugen, als man ihm die


