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Der Schiffbruch : ein Roman / nach d. Engl. der S. H. Burney
Entstehung
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ner Dankbarkeit, und einer uͤberſpannten Einbil⸗

dungskraft, als daß wahre Neigung, oder Hang

zum Boͤſen zum Grunde gelegen haͤtten. Sie fuͤhlte ſich als Frau ungluͤcklich, der Gegenſtand ihrer erſten Liebe war weit entfernt, die Leere im eigenen Herzen ſchien ihr unertraͤglich, und unbedachtſamer Weiſe Verbindlichkeiten von einem großmuͤthigen, lebhaften, aber leichtſinnigen jun⸗ gen Mann annehmend, der, ihrer Meinung nach, ſo bedeutende Opfer nur aus Liebe zu ihr brin⸗ gen konnte, fuͤhrte ſie jener gefaͤhrliche Rauſch eines uͤbelverſtandenen Enthuſiasmus ſo weit, daß, wenn auch noch nicht ſtrafbar an ſich ſelbſt, ſie doch in der oͤffentlichen Meinung, die faſt immer nur nach dem Scheine urtheilt, ſtrafbar erſchie⸗ nen ſeyn wuͤrde, haͤtte ſie ihren Vorſatz, ſich völ⸗ lig in den Schutz dieſes jungen Mannes zu begeben, ausgefuͤhrt. Als ſie von der Ausfuͤhrung dieſes entehrenden Schrittes abgehalten, und zum Hauſe

ihres Gatten zuruͤckgefuͤhrt wurde, verdankte ſie

einzig die Erhaltung ihres guten Rufs, ſo wie die Erkenntuiß ihres Fehlers, den freundlichen Vorſtellungen der Lady Earlingford, die ihr ganzes Anſehen aufbot, um das Gefuuͤſter der