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Der Schiffbruch : ein Roman / nach d. Engl. der S. H. Burney
Entstehung
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gruͤnen Abhange, den ſie jetzt erſtiegen hatten, fanden ſie einen ſchoͤnen Ruheplatz, und weideten den Blick an den mannigfaltigen Reizen, die die Natur dieſem kleinen, unbekannten Eilande ver⸗ liehen hatte, deſſen alleinige Bewunderer und Beherrſcher ſie höchſt wahrſcheinlich waren. Zwi⸗ ſchen zwei, bis uͤber die Haͤlfte des Gipfels uͤp⸗ pig bewachſenen Steinmaſſen, floß ein klarer Bach, deſſen Lauf, durch öͤftere Waſſerfaͤlle unterbrochen, ſich endlich ſilberhell und friedlich, gleich einem reinen Kryſtall dahin ſchlaͤngelte. Sinnend horch⸗ ten die beiden einſamen Wanderer auf das Rau⸗ ſchen der Gewaͤſſer, die von Abgrund zu Abgrund ſchaͤumend uͤber die Steine hinſprudelten, waͤhrend dichte Gruppen von wohlriechenden Orangenbaͤu⸗ men, Tamarinden und Palmen ihnen Schatten und Kuͤhlung gewaͤhrten. Weiter von ihrem Bli⸗ cke entfernt, erhob ſich das in jener ungluͤcklichen Nacht ſo fuͤrchterlich tobende Meer, jetzt ruhig und majeſtaͤtiſch, und ſchien, durch die Strahlen einer wolkenlofen Sonne auf ſeiner Oberflaͤche be⸗

leuchtet, im reinſten ſmaragdnen Farbenſchmuck

magiſch wiederzuglaͤnzen. So ruhig jetzt, ſagte Viola leiſe, indem ſie

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