Teil eines Werkes 
6. - 9. Th. (1859)
Entstehung
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n Arm in Arm in Geſellſchaft mit Holbeins Edelleuten und Peruginos Jungfrauen auf den ungehobelten Böden ſpazieren gingen. Einige he von dieſer hochgeborenen Geſellſchaft wurden am ſolgenden Tag an⸗ te ders locirt und verbannt, wenn wiederholte Beſichtigung den Ge⸗ m ſchmack ſtrenger und ausſchließlicher machte. Darrell hatte einen Lebens⸗ 5 zweck, Vergnügen und Beſchäftigung gefunden gehaltlos im Ver⸗ gleich mit jenen Linſen, Gläſern und algebraiſchen Krizeleien, welche 43 einſt einſame Stunden in der Attike dicht daneben verweilt hatten; aber n, nicht gehaltlos, ſogar für das Urtheil des ſtrengſten Weiſen, wenn n⸗ dieſer Weiſe nicht ſein Herz hinwegraiſonnirt hatte. Denn hier war er es nicht Darrells Geſchmack was erfreut wurde; ſondern Darrells he immer hungriges Herz hatte Nahrung gefunden. Sein Herz brachte ſt, dieſe lang vernachläſſigten Erinnerungen eines getäuſchten und aufge⸗ en gebenen Ehrgeizes hier mit einer Nation, dort mit ſeines Vaters ge⸗ Grab in Verbindung. Wie ſeine Augen funkelten! wie ſeine Lippen 34 lächelten! Niemand würde es errathen haben Niemand von uns en, kennt den Andern; am allerwenigſten kennen wir das innere Weſen ar Derjenigen, die wir nach ihrem öffentlichen Ruf beurtheilen; aber ell welch eine Welt von einfacher zärtlicher Liebe lag aufgeſtapelt und 5 verwüſtet in dieſes ſtolzen Mannes einſamer Bruſt!

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n⸗ Zweites Kapitel.

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Die Gelehrten berechnen, daß ſiebenhundert und ſieben Millionen Millionen

55 von Vibrationen das Auge durchdrungen haben, bevor es die Tinten eines

ſte Veilchens unterſcheiden kann. Welche Philoſophie kann die Vibrationen

in, des Herzens berechnen, bevor es die Farben der Liebe zu unterſcheideye fiel vermag? 1

in Während Guy Darrell auf ſolche Art ſeine Stunden in den gen unvollendeten Bruchſtücken einer für die Nachwelt gebauten Wohmung

und unter den ſtillen Reliquien entfernter Generationen verbyrachte,