Teil eines Werkes 
1. - 2. Th. (1857)
Entstehung
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möchte, der ihn zu ſehr bewundert um ſeine Geheimniſſe nicht zu reſpektiren, mechaniſch einem Weib überläßt, das ihm an Verſtand überlegen iſt. 1

Freilich fühlte ſich Jaſper bei ſeiner Rückkehr in die Hauptſtadt nicht magnetiſch nach Podden Place hingezogen; nein, es vergingen Tage und ſogar Wochen, ohne daß Mrs. Crane mit ſeiner Gegenwart erfreut wurde. Aber ſie wußte, daß ihr Einfluß blos ſuſpendirt und nicht erloſchen war. Der angezogene Körper wurde für den Augen⸗ blick von dem anziehenden durch die abnormen Gewichte fern gehalten, welche in ſeine Taſchen gefallen waren. Gebt den zeitweiſe mit ſol chen Gegengewichten verſehenen Körper ſeiner früheren Leichtigkeit zurück, ſo mußte er ſich Podden Place zuwenden, wie die Nadel dem Pol. Mittlerweile hatte der unloyale Jaſper alle ſolche Naturgeſetze vergeſſen und ſich um die ganze Entfernung zwiſchen dem entlegenſten Ende von Bloomsbury und dem belebten Mittelpunkt von St. James außer dem Bereich des Magnets feſtgeſetzt. Die Wohnung, die er miethete, war prächtig und bequem. Er bereicherte ſeine Garderobe, ſein Toilettenkäſtchen und ſeine Schmuckſchatulle anſehnlich. Auch war Mr. Loſely, beiläufig bemerkt, keiner von jenen ſtutzerhaften Lumpen, welche flitterhafte Fetzen auf ſchmutziger Leinwand und falſche Ringe auf ungewaſchenen Fingern tragen. Man muß ihm die Ge⸗ rechtigkeit widerfahren laſſen, ſo ſteinherzig er gegen Andere war, ſo liebte und hegte er doch ſeine eigene Perſon mit ungemeiner Zärtlich⸗ keit, verſchwendete die feinſten Aufmerkſamkeiten an ſie und gab ihr das Allerbeſte, was er aufbringen konnte. Er war kein plumper Wüſtling, der nach ſchlechten Cigarren und Branntwein roch. Ci⸗ garren gehörten wirklich nicht zu ſeinen Laſtern(im ſchlimmſten Fall, aber nur ſelten, machte er ſich einer Cigarette ſchuldig), dagegen trank er Schnaps, allein die Verdauung des Ungeheuers war fortwährend ſo kräftig, daß er einen Branntweinpalaſt hätte austrinken können, ohne daß das feine Batiſttüchlein, womit er den letzten Tropfen von ſeinen Lippen wiſchte, nach etwas Anderem als nach Jasmin oder