Teil eines Werkes 
1. - 2. Th. (1857)
Entstehung
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lichen Schminke! Aber wie ſind dieſe armen bloſen ſchneeigen Arme zuſammengeſchwunden!

Ein höchſt klägliches Trauergetöne miſcht ſich mit der Muſik der Trommeln und Hörner. Ein Mann hat ſich mit Gewalt dicht bis an die Bühne vorgedrängt ein Mann mit einer verdammt ſchnarrenden Drehklimper.Hört doch auf mit dieſer Muſik, ruft ein zartnerviger Lehrling, indem er ſich die Ohren mit den Händen zuhält.

Habt Erbarmen mit einem armen Blinden, antwortete der Mann mit der Drehklimper.

Ah Ihr ſeyd blind? Wir aber ſind nicht taub. Da iſt ein

Penny, damit Ihr nicht ſpielet. Was für ein ſchwarzes Ding habt Ihr da an einer Schnur?

Mein Hund, Sir!

Ein verdammt garſtiges Thier ſieht gar keinem Hund gleich eher einem Bären und hat Hörner!

Hört einmal, Herr Patron, ruft der Clown,da iſt ein blinder Mann gekommen, um das Phänomen zu ſehen.

Die Menge lacht; ſie macht Platz für den ſchwarzen Hund des blinden Mannes. Aus der Aeußerung des Clowns ſchließt ſie, daß der blinde Mann mit der Geſellſchaft etwas zu thun hat.

Ihr ſahet nie zwei garſtigere Eremplare ihrer verſchiedenen Species, als den blinden Mann und ſeinen ſchwarzen Hund. Er hatte borſtige rothe Haare und einen rothen Bart, ſein Geſicht war gleich⸗ ſam verdreht und jeder Zug hakenartig gekrümmt. Seine Augen waren nicht verbunden, aber die Lider waren geſchloſſen, und er hielt ſie auf eine jammervolle Art empor, wie wenn er nach Licht ſuchte. Gleichwohl ſah er nicht wie ein gewöhnlicher Bettler aus, er hatte eher das Anſehen eines herabgekommenen Matroſen. Ja Ihr würdet zehn gegen eins gewettet haben, daß er ein Matroſe geweſen ſey, nicht als ob ſeine Kleidung dieſem edeln Beruf angehört hätte, aber ſeine Geſtalt, ſein ſchwankender Gang, die Schlaufe an ſeiner Halsbinde, ein blauer Anker, der auf dieſe große braune Hand

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