Teil eines Werkes 
1. - 2. Th. (1857)
Entstehung
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Kerl ohne eine geſunde Idee in meinem Kopf. Was ſollen wir thun, wenn wir das Spielen ganz aufgeben? Das Spielen ganz aufgeben, während es Euch ſo viele Freude macht! Nein nein, ich will es auch lieb gewinnen, Großvater, aber aber ſie hielt plötzlich inne, weil ſie fürchtete Tadel aus⸗ zuſprechen oder wehe zu thun. Aber was? laß uns offen mit einander reden; ſprich die 1 Wahrheit und pfui über den Vater der Lügen. Die Wahrheit ſprechen, ſagte Sophy, indem ſie ihre reinen 1 Augen mit einer ſo himmliſchen Fülle von Liebe gegen ihn erhob, daß, wenn die Worte einen Vorwurf enthielten, die Blicke ihn hin⸗ wegnahmen.Koͤnnten wir's nur dahin bringen, daß wir außer der Bühne die Wahrheit ſprächen, ſo wäre mir das Spielen nicht zuwider. O Großvater, als dieſer gütige Gentleman und ſeine Lady und dieſe luſtigen Kinder herkamen und mit uns ſprachen, war Euch da nicht zu Muth als müßtet Ihr in die Erde kriechen? mir war es ſo. Spre⸗ chen wir die Wahrheit? leben wir die Wahrheit? einen Namen heute, einen andern Namen morgen! Ich wollte mich wohl dazu verſtehen auf einer Bühne oder in einem Saale manchmal zu ſpielen, aber immer ſpielen, immer ſo belügen wir zuletzt uns ſelbſt. Großvater, muß das ſo ſeyn? Sie thun es nicht; unter ſie verſtehe ich Alle, die rechtſchaffen und angeſehen und geachtet ſind wie wie o Groß⸗ vater Großvater was ſage ich? Ich habe Euch wehe gethan. V Waife gab ſich in der That alle Mühe, um eine Bewegung nie⸗ derzukämpfen; aber ſeine Lippen waren feſt zuſammengepreßt, das Blut hatte ſie verlaſſen, und ſeine Hände zitterten. Wir müſſen uns verbergen, ſagte er ſehr leiſe,wir müſſen falſche Namen annehmen ich weil aus Gründen, die ich ſogar Dir nicht ſagen kann und Du, weil es mir nicht gelungen iſt eine maaanſtändige Heimath für Dich zu bekommen, wo Du ſeyn ſollteſt; auch 1 gibt es einen Menſchen, der, wenn es ihm einfällt, und es kann ihm d alle Tage einfallen, Dich von mir wegnehmen könnte, wenn er Dich

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