Teil eines Werkes 
2. Bd. (1846)
Entstehung
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hatte. Die Soldaten ließen ſich indeß auf kein weiteres Geſpräch ein, ſondern eilten und raſſelten vom Hofe, nachdem ſie ihren Durſt befriedigt hatten. Beim Anblick dieſer ſchrecklichen Geſchöpfe zog ſich Sibylla zuruck, ohne zu wagen das Fenſter zu ſchließen, welches ſie geöffnet hatte, und die Frauenzimmer ſetzten ſich auf eine Bank und begannen ihr langes Haar zu ordnen und ihre Klei⸗ der von dem Stroh zu befreien, welches die Art ihres Ruheplatzes zeigte.

He, Mädchen! ſagte der fette Wirth,ich hoffe, Ihr werdet mir für Eſſen und Lager mit einer Vorſtel⸗ lung Eurer Künſte zahlen. Ich habe dort zwei vornehme Gäſte, deren Fenſter auf den Hof hinausgeht, und die Ihr vielleicht unterhalten könnt.*

Sibylla zitterte und ſchlich ſich an ihres Vaters Seite.

Und wenn ihnen der Klang Eurer Muſiè gefällt, fuhr der Wirth fort,ſo kann es Euch einige Pfennige eintragen. Wohin geht Ihr, Mädchen?

Auf einen hübſchen, luſtigen Markt, antwortete Grauls unheimliche Stimme,wo

Ein großer Gaukler färbt Den grünen Raſen roth; Und auf einen Wink von ihm Liegt da das Närrchen todt Wo er die Menge ſammelt Mit der Trompete Hall,

Kommen Graul und die Schweſtern geſprungen Mit klirrendem, klingendem Schall.

Als die beiden Schlußzeilen von den übrigen Mäd⸗ chen, die ihre Trommeln anſchlugen, wiederholt wurden, bildeten ſle einen Halbkreis und begannen ihren Tanz.

locken, und Argers. Wahr Lachen übe heiter zu ſei ſtarr daliege man lache, Still! Ned? Soll im Käfig h wo Lord He durchkommt Du h Thor! ant meine Gutm