Nach⸗ genſtern une an⸗ errſchaft dieſen
geweſen, n Theil Hilyard ten jetzt von dem Haupt⸗ nuthete, nd Ver⸗ worden, Ilen an⸗
427
„Wie kommt Ihr hieher? Jene Eiche läßt ſeltſame Eicheln fallen,“ ſagte der Anführer.
„Tapferer Herr!“ erwiderte Adam, ſitzend bleibend und inſtinktmäßig ſein Gewand über Sibylla's Geſicht ziehend, die ſo tief ſchlummernd an ſeiner Bruſt lag, daß die rauhe Stimme ſie nicht erweckt hatte.„Tapferer Herr! Wir ſind unglücklich und obdachlos— ein alter Mann und ein einfaches Mädchen. Einige übel geſinnte Leute brachen in unſer Haus ein— wir ſlohen in der Nacht— und—*
„Brachen in Euer Haus! Ha, es iſt klar,“ ſagte der Anführer.„Wir wiſſen das Übrige.“
In dieſem Augenblick erwachte Sibylla und ſprang erſtaunt und erſchrocken auf bei dem Anblick, der ihr vor Augen trat. Ihre außerordentliche Schönheit machte einen ſtarken Eindruck auf die Räuber.
„Seid ohne Furcht, junges Fräulein,“ ſagte der Hauptmann mit faſt reſpektvoller Miene;„es iſt noth⸗ wendig, daß Ihr uns folgt; doch wir wollen Euch gut behandeln, und wir wollen ſpäter über das Löſegeld reden, welches Ihr uns zahlen ſollt. Jack, entlade jenes junge Maulthier; lege die Laſt auf das ſchwarze. Wir können Euch für jetzt nicht beſſer fortbringen, Dame— aber das erſte Pferd, welches wir finden, ſoll das Maul⸗ thier erſetzen, und inzwiſchen ſollen meine Leute ihre Mäntel anſtatt des Sattelkiſſens darauf legen.“
„Aber was meint Ihr— Ihr verkennt uns!“ rief Sibylla—„wir ſind arm; wir können uns nicht aus⸗
lſen.“
„Arm!— Pah!“ ſagte der Hauptmann, auf die


