Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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ſüchtig auf ihren Ruf in dieſer kriegeriſchen Geſchicklich⸗ keit. Ungeachtet der kriegeriſchen Zeiten war ſeit den letz⸗ ten fünfzig Jahren die Ubung im Bogenſchießen in den

Zwiſchenräumen des Friedens mehr vernachläſſigt wor⸗

den, als es den Herrſchern weiſe ſchien. Der König und

ſeine getreue Stadt hatten ſich in der letzten Zeit viel

Mühe gegeben, die gehörige Übung in Gottes Inſtru⸗

ment, wie der Biſchof Latiner in ſeiner berühmten ſechs⸗

ten Predigt den Bogen ausdrücklich benennt, zu erzwin⸗

gen, und worauf, wie ein Edikt erklärte,„mehr als

auf irgend ſonſt etwas die Freiheit und Ehre Englands

beruhte!“

Zahlreich war jetzt die Verſammlung, nicht nur von Bürgern, Laudbewohnern und müßigen Leuten, ſondern auch von prunkenden und tapfern Edelleuten, die den Hof Eduard des Vierten umgaben, damals in der Blüte ſeiner Jugend und der ſchönſte, prunkendſte und tapferſte Fürſt in der Chriſtenheit.

Die königlichen Turniere, die von ihrem alten Glanze verloren hatten, aber jetzt wieder neu aufblühten, um unter der Herrſchaft der folgenden Tudors gänzlich zu erlöſchen, und ſich nur auf die Unterhaltungen der Ritter und Edelleute beſchränkten, zeigten ohne Zweifel mehr Pomp und Glanz, als die bunte und gemiſchte Ver⸗ ſammlung von allen Klaſſen, die ſich jetzt um die Be⸗ werber des filbernen Pfeils drängten, oder dem wan⸗ dernden Jongleur, Erzähler oder Minſtrel zuhörten— oder unter dem Schatten der alten Bänme ſitzend, ſich mit lebhaften Blicken und Händen, die ſich oft zu den

Griffen ihrer Dolche verirrten, der verzehrenden Leiden⸗