Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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thums beſaß, gegen die aber die Natur zütiger war, wie vas Glück.

Er ſchwieg einen Augenblick, und ohne aufzublicken begann er dann aufs Neue:Sie betreten das Leben unter glänzenden Vorbedeutungen; laſſen Sie mir die Hoffnung, daß Ihr Mittag die Verſprechungen des Morgens halten wird! Sie find für Gefühl empfäng⸗ lich und von lebhafter Einbildungskraft, verlangen Sie nicht zu viel, oder überlaſſen Sie ſich zu zärtlichen Träumereien. Wenn Sie verheirathet find, ſo glauben Sie nicht, daß die Ehe ihrer Prüfungen und Sorgen entbehrt; wenn Sie ſich geliebt wiſſen(und dies iſt wird ſicherlich der Fall ſein), ſo verlangen Sie nicht von dem geſchäftigen und ängſtlichen Geiſt Ihres Man⸗ nes, was die Romantik verſpricht, aber das Leben ſelten gewährt. und ach! fuhr Maltravers fort, indem eine ernſte Leidenſchaft ihn erfüllte und ſeine Worte mit beinah athemloſer Schnelle ihm eingab:Empört ſich je Ihr Herz, und iſt es jemals unzufrieden, ſo fliehen Sie dies falſche Gefühl, wie eine Sünde! In die große Welt voll tauſend Gefahren geworfen, wie dies hei Ihrem Range der Fall ſein muß mit keinem ſo be⸗ harrlichen und ſo ſicheren Zührer, wie ihre Unſchuld, machen Sie ſich dieſe Welt nicht zu ſehr befreundei! Wäre es möglich, daß Ihre Häuslichkeit jemals einſam oder unglücklich ſein könnte, ſo bebenken Sie, daß die unglücklichſte Häuslichkeit für ein Weib glücklicher, wie alle Aufregung außerhalb jener. Später werben ſich tauſend Bewerber Ihnen nahen glauben Sie, daß die Wespe unter der Zunge des Schmeichlers lanert,

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