Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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ausgewählt. Sie ſind indeſſen unſtreitig eben ſolche Schurken als Dummköpfe, und eine vernünftigere Nach⸗ welt wird vielleicht kaum glauben, daß, wenn Gegen⸗ ſtände von dem größten Werthe geſtohlen wurden, die Eigenthümer von dem Polizeibirektor oft die Antwort

erhielten, hier könne nicht geholfen werden, während⸗

ſich dieſer oder jener Polizeidiener erbietet, die Gegen⸗ ſtände zurückzuſchaffen, wenn man den Dieben eine ge⸗ wiſſe Summe als Entſchädigung bezahle verſteht man ſich nicht hiezu dann adieu pour jamais à vos eſtets! Ein hübſcher Zuſtand innerer Verwaltung! Etwa ein Jahr nach dem Morde zeigte mir meine Mutter ein Ereigniß an, das von meinem Herzen das einzige übrig gebliebene Familienband abſchnitt, näm⸗ lich den Tod Aubrey's. Der letzte Brief, den ich von ihm erhalten, iſt dem Leſer vorgelegt worden; er war in Devereur⸗Court geſchrieben, gerade ehe mein Bruder dieſen Ort für immer verließ. Montreuil war währenh der Krankheit bei ihm geweſen, welche ihn in Irland befiel und ſein Ende herbeiführte. Er ſtarb an der Aus⸗ zehrung, und als ich von meiner Mutter hörte, der Abbe ſchildere mit glühenden Farben die Frömmigkeit, die der Verſtorbene während der letzten Monate ſeines Lebens bewieſen, konnte ich mich der Beſorgniß nicht erwehren, daß krankhafter Aberglaube die Wirkung phy⸗ ſiſchen Unwohlſeins gehabt habe. Auf dieſe Trauerbot⸗ ſchaft hin zog ſich meine Mutter von Devereur⸗Court in eine Geſellſchaft von Damen unſeres Glaubens zurüch welche beiſammen wohnten und die ſtrengen Regeln eines Nonnenkloſters hielten, obgleich ſie ihrem Hanſe dieſen

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