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„Ach! Clarenece(denn ſo muß ich Dich noch immer nennen),“ ſagte Flora, indem ihre ſchönen Augen von Freudenthränen überfloſſen,„laß uns nie dieſe freundlichen Herzen verlaſſen; laß uns unter ihnen leben und uns bemühen, die Segnungen zu vergelten und zu verdienen, womit ſie uns überhäufen. Theuer⸗ ſter, iſt Wohlwollen nicht beſſer als Ehrgeiz?“
„Sollte es nicht vielmehr der Ehrgeiz ſelbſt ſein, thenerſte Flora?“
Schluß.
Ich wünſche nh. leben, meine Herren, nſieur Thomas.
Wir haben jetzt nur noch von den weniger wich⸗ tigen Charakteren Abſchied zu nehmen, die wir ver⸗ ſammelt haben, und uns dann zur Ruhe zu begeben, nachdem wir unſern zahlreichen Gäſten alle ſchaldige Höflichkeit erwieſen haben.
Zuerſt alſo Moritz Braun.— Im zweiten Jahr nach der Verheirathung des Lord Ulswater ſtattete der würdige Makler dem Neffen der Mrs. Minden einen Beſuch ab, wobei er dieſen Herrn überredete, ein paar bewundernswürdige Feuerſchirme, die der Lady Waddilove zugehört, als Geſchenk anzunehmen. Dieſe kann man noch jetzt in dem Zimmer der Haus⸗ hälterin zu Borodaile⸗Park ſehen, wenn Jemand geneigt ſein ſollte, ſeine Neugier zu befriedigen Von allen weiteren Nachrichten über Herrn Brann ſchweigt die Geſchichte.


