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Als ich die Kunſt in meinen Knabenjahren lernte, glaubte ich, ſie würde mir eher in der Schlacht, als zu Hinrichtung eines einzelnen Verbrechers nützlich ſein.“
„Nun, wir werden morgen Abend eine vortreff⸗ liche Gelegenheit haben!“ antwortete der erſte Spre⸗ cher;„das heißt, wenn es nicht ſo höllenmäßig regnet, wie dieſe Nacht; aber ich denke, wir werden mehre Stunden warten müſſen.“
„Daran liegt wenig,“ verſetzte der Andere; „müſſen wir auch eine Nacht nach der andern dieſelhe Wache halten, wenn ſie nur endlich ihre Belohnung bringt.“
„Recht ſo!“ ſagte der Erſtere;„es verlangt mich dabei zu ſein!—(uff! uff!)— welch einen ver⸗ dammten Huſten ich habe; er wird mir bald den Tod bringen, denke ich.“
„Wenn das iſt,“ ſagte der Andere mit einer Feler⸗ lichkeit, die wegen des ſeltſamen Contraſtes der Worte und des Gegenſtandes zugleich lächerlich und entſetzlich erſchien—„ſo ſterben Sie wenigſtens mit der Hei⸗ ligkeit einer tapfern und edlen That auf Ihrem Ge⸗ wiſſen und Ihrem Namen!“
„Uff! uff!— Ich bin nur ein farbiger Mann, aber ich bin bei alledem ein Patriot, mein guter Freund! Sehen Sie, der Regen hat ein wenig auf⸗ gehört; wir wollen weilergehen.“ Und mit dieſen Worten verließen die Beiden den Ort.
„O Gott!“ ſagte Braun vortretend, indem er mit dieſem Ausruf gleichſam eine ganze Laß erſtickender Aufregung von ſeiner Bruſt warf—„welche blut⸗
dürſti niſter damm würde ſelbſt
lebte! ich ge ganze oder
Ich dieſe du ve ſchirn ſtinkt nur: aber dieſe nem und


