Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

zmus der er unter in der riſch und vas freie ten Ein⸗

res um⸗

ereint hat die Welt

iche&.

unſer ein

h

Zieht den en Da er vordern geſtehen, rkung auf Oper war

391

damals nicht, was ſie jetzt iſt, noch auch, was ſie früher geweſen war. Es iſt unterhaltend, wenn Gold⸗ ſmith in einer von ſeinen Abhandlungen fragt, ob die Oper in England je populär werden könne? Aber an dem Abend, wo ich den Leſer in das Theater der lieblichen Töne geführt habe, trat ein berühmter Sän⸗ ger vom Feſtlande zuerſt in London auf, und alle Welt vrängte ſich in das verhaßte Opernhaus, um den be⸗ rühmten Sopraniello zu hören oder doch ſagen zu können, man habe ihn gehört.

„Ein ungewöhnlich volles Haus, Mylord,“ ſagte Callythorpe zu Lord Aspeben.

„So voll,“ verſetzte Seine Herrlichkeit mit einer Verbeugung,„daß es ganz erfriſchend iſt, Sie zu ſehen. Man liebt den Contraſt, wiſſen Sie:

Erfriſchend iſt's, bei einem vollen Feſt Dein Haupt zu ſehn— das wenigſtens iſt leer.“

„Verdammt unverſchämt!“ murmelte Callythorpe.

Jetzt kam Clarence zu ihnen.„Wie übel Sie ausſehen, Linden,“ ſagte Callythorpe, der ſich freute, eine Gelegenheit zu haben, ſeinen Arger auszulaſſen.

„Der Geiſt iſt es, der den Körper abnutzt,“ ſagte Lord Aspeden;„barum ſehen Sie wie ein Ge⸗ ſpenſt aus, Callythorpe.“

„Geſpenſt, Mylord!“ rief der hagere Herr in beträchtlicher Wuth—„Geſpenſt! muß man denn an Vollblütigkeit leiden, um geſund auszuſehen? Und nun, Lord Aspeben, da ich gerade daran denke, haben Sie den Arzt befragt, der ein Mittel gegen den Schlagfluß weiß? Sie ſollten es doch wirklich thun;