Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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öffnete, wußte er, daß derſelbe das Anerbieten der Ernennung enthielt, welche in der Zeitung erwähnt war. Er las und ſtand entzückt auf, ging durch die Fenſterthür und ſchloß ſich der Lady Vargrave und Eveline auf dem Raſenplatz an; als er der Mutter zulächelte und das Kind liebkoste, bildete die Seene und die Gruppe ein liebliches Gemälde der engliſchen Häuslichkeit.

Hier endet der erſte Theil dieſes Werkes; der Schluß iſt ſolcher Art, wie er gewöhnlich im Men⸗ ſchenleben, obgleich ſelten in Romanen, vorkommt. Er offenbart die Bekümmerniß des Guten und den Sieg des Grundſatzloſen Ernſt Maltravers, ein ein⸗ ſamer Wanderer, voll Widerwillen gegen die Welt, iſt vor der Zeit hinſichtlich ſeines nützlichen und glor⸗ reichen Ehrgeizes niedergebeugt und entfernt ſich freun⸗ delos und ſchwermüthig Lumley Ferrers iſt im Glück und erhoben; vas Leben lächelt ihm; er ſteigt im Rathe der ſtolzeſten und vielleicht weiſeſten euro⸗ päiſchen Nation; er hüllt ſich in einen hartherzigen Stoieismus des Leichtſinns und der Selbſtſucht, der nicht allein dem Grame trotzt, ſondern auch das Ge⸗ wiſſen zum Schweigen bringt.

Empfindet der Leſer Theilnahme an ben noch übrigen Ereigniſſen wünſcht er noch mehr von den verſchiedenen Charakteren zu erfahren, welche in dieſer Geſchichte athmeten und ſich bewegten, ſo wird er bald im Stande ſein, ſeine Neugier zu befriedigen und dasjenige zu vervollſtändigen, was der Verfaſſer für eine treue überſicht der Philoſophie des Men⸗ ſchenlebens hält.