tudien achtet. iſt in Kopfe zt vor,
*
er nie⸗ kizzen nſagen einen „wel⸗ Men⸗ h noch iemals n all⸗ gele⸗ Kuſſel⸗ rklich⸗ lieben
ſelben. dieſer
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Was mich ſelbſt betrifft, ſo war ich aufrichtiger. Ich habe nicht allein, und zwar non parca manu,* meine Fehler, ſondern auch(obgleich ſeltener) meine Schwächen dargelegt, und auf deine Unterhaltung, Leſer, ſehr ſorgſam bedacht, dir das Vergnügen des Lachens— nicht einmal auf meine Koſten— niemals entziehen wollen. Vergib mir alſo, wenn ich kein mo⸗ diſcher Held bin, vergib mir, wenn ich nicht über eine vom Mehlthau verwelkte Seele weinte oder mit einem brittiſchen Herzen prahlte, und geſtehe mir zu, daß ein junger Herr, welcher in dieſen unſern Tagen der abwechſelnden Werther und Eiſen⸗ freſſer ſich weder als der eine noch als der andere zeigt, wenigſtens im Druck als Neuheit erſcheint, wie oft er auch im Leben auftritt.
Jetzt, theurer Leſer, nachdem ich dem alten Sprüch⸗ wort gemäß, um dir ein Wort zu ſagen, zwei für
für nothwendig, in dieſer Ausgabe mit aufrichtigem und ehrlichem Ernſt um ſo mehr darauf zu beſtehen, weil Kritiker bei der erſten ſeine Stizzen zu ſehr nach der Aehnlichkeit eines vermutheten Ori⸗ ginals, aber nicht nach der Beachtung der einzigen Quelle aller rechtmäßigen Nachahmung zu beurtheilen pflegten— er meint die Ratur, wie ſie in der allgemeinen Maſſe, nicht im einzeln ſtehen⸗ den Beiſpiele ſich äußert. Es iſt die Pflicht des Romanſchrei⸗ bers, eher aus dem Allgemeinen ſeine Beobachtungen zu ziehen, wie das Beſondere zu kopiren.— Aller Humor— alle Beſon⸗ derheiten ſeiner Figuren bilden einen ihm rechtmäßia gehörenden Stoff; nicht aber der Humoriſt und die einzelne Perſon. Die Beobachtung muß dem Vogel des Orients gleichen; während er ſich vom Safte vieler tauſend Blumen nährt, darf man nic⸗ mals ihn erſchauen, wie er ſich auf einer niederläßt,
* Mit nicht ſparſamer Hand.


