mal den Menſchen nicht ſowohl in ſeinen thätigen Beziehun⸗ gen zu der Welt, ſondern vielmehr in ſeiner Ruhe am eigenen Herd. Mit einem Worte, der größere Theil der Leinwand wurde der Darſtellung eines einfachen Familiengemäldes ge⸗ widmet. Und ſo erſcheinen denn, in jeder Berufung an das menſchliche Herz, die gewöhnlichen hänslichen Neigungen an der Stelle jener lebhafteren oder großartigeren Leidenſchaf⸗ ten, welche ſonſt(und nicht mit Unrecht) den Vordergrund einer romantiſchen Dichtung für ſich in Anſpruch nehmen. In dem Helden, deſſen Autobiographie die verſchiedenen Charaktere und Begebenheiten des Werkes in ſich verwebt, beabſichtigt der Verfaſſer den Einfluß der Heimath auf das Benehmen und die Laufbahn der Jugend zu ſchildern. Der Ehrgeiz, welcher Piſiſtratus für eine Weile den ruhigen Beſchäftigungen entfremdet, worin der Mann der ECiviliſa⸗ tion gewöhnlich die zu Reichthum oder Ruhm führende Lehrzeit abdient, ſoll nicht das Fieber des Genie's darſtellen, welches ſich überlegener Kräfte und einer hohen Beſtimmung bewußt iſt, ſondern den natürlichen Drang eines friſchen,
ſchwungkräftigen Geiſtes, in welchem, weil er mehr rüſtig


