Teil eines Werkes 
1.-3. Bändchen (1842)
Entstehung
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ter und immer weiter entzog ſich das raſche Boot ſeinem

Blicke, bis es endlich, als ein kaum mehr ſichtbarer Punkt, an dem Schiff anlangte, welche regungslos in dem herr⸗ lichen Meerbuſen lag. In dieſem Augenblick erhob ſich, wie durch einen Zauber, mit einem fröhlichen Säuſeln der ſpielende, erfriſchende Wind; und Glyndon wandte ſich gegen Mejnour und brach das Schweigen:

Sage mir(wenn Du in der Zukunft leſen kannſt), ſage mir, daß ihr Loos heiter ſeyn wird, und daß ihre Wahl wenigſtens weiſe iſt?

Mein Zögling! antwortete Mejnour, mit einer Stimme, deren Ruhe ganz zu den erkältenden Worten paßte,Dein erſtes Beſtreben muß ſeyn, alle Deine Ge⸗ danken, Deine Gefühle und Sympathien von Andern abzu⸗ ziehen. Die Elementarſchule der Weisheit iſt, daß Du Dein Selbſt, und Dein Selbſt allein, zu Deinem Stu⸗ vium und zu Deiner Welt machſt. Du haſt über Deine Laufbahn entſchieden; Du haſt der Liebe entſagt; Du haſt Reichthum, Ruhm und den gemeinen Prunk der Macht verſchmäht. Was ſind Dir nun die Menſchenkinder alle? Dein Vermögen zu vervollkommnen, Deine Gefühle zu koncentriren muß hinfort Dein einziges Ziel ſeyn.

Und wird Glück das Ende davon ſeyn?

Wenn es ein Glück gibt, antwortete Mejnour,ſo muß es ſeinen Mittelpunkt in einem Ich haben, dem jede Leidenſchaft unbekannt iſt. Aber Glück iſt der letzte Zu⸗ ſtand des Seyns; und bis jetzt ſtehſt Du noch an der Schwelle des erſten.

Wie Mejnour ſprach, breitete das ferne Schiff ſeine Segel dem Winde aus und entfernte ſich langſam dem offenen Meere zu. Glyndon ſeufzte; und der Jünger und der Meiſter begaben ſich nach der Stadt zurück.

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