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lich!) ins gemeinſame Zimmer hinabgetragen. Wäh⸗ rend jener drei Tage hatte der Geiſtliche ſie mehr⸗ mals beſucht und ihr von Kindheit an von Reli⸗ gion durchdrungenes Gemüth war durch ſeinen Zu⸗ ſpruch unausdrükbar getröſtet werden. Sie nahm Nahrung aus Trevylyans Handz ſie lächelte ihn ſo hold an, wie ſonſt. Sie ſprach mit ihm, obwol mit ſchwacher Stimme und nur auf kurze Augen⸗ blike. Aber ſie empfand keinen Schmerz; ihr Leben ebbte mälig und wehlos hinweg.„Mein Vater,“ ſagte ſie zu Vane, deſſen Züge noch die gewöhnliche Ruhe trugen, was im Innern auch vorgegangen ſein mochte;„ich weiß Sie werden ſich, wenn ich dahin bin, mehr grämen als die Welt glaubt, denn ich allein weiß was Sie vor Jahren geweſen, eh die Freunde Sie verlaſſen und das Schikſal finſter auf Sie geblikt hatte— und eh meine arme Mutter ſtarb. Aber nimmer, nimmer glauben Sie daß Hoffnung und Troſt mit mir von Ihnen ſcheiden. So lang der Himmel über der Erde weilt wird es auch Troſt und Hoffnung für Alle geben.“
Sie wohnten nicht in der Stadt, ſondern hat⸗ ten ihr Quartier, mit der Ausſicht auf den Nekar, in der nächſten Umgebung genommen. Vom Fenſter aus ſahen ſie jezt ein leichtes Schiflein munter dahingleiten, bis es vorüber war und wieder Einſam⸗ keit auf den Wellen lag.
„Das Schiflein entſchwindet unſern Augen,“ ſprach Gertrud auf daſſelbe zeigend,„aber ſtets
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