Teil eines Werkes 
5.-7. Bändchen (1834)
Entstehung
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nde ge⸗ hen der nſt m⸗ ße

beſonders die Erſcheinung erklären, daß je hochmü⸗ thiger und ſtolzer ein Volk iſt, deſto mehr es das Almoſengeben anrühmt und menſchenfreundliche An⸗ ſtalten befördert.

XX.

Die vornehmen Spitzbuben beobachten die Schlauigkeit der gemeinen viel zu wenig. Der ge⸗ wöhnliche Bettler benutzt jedes körperliche Leiden aber der feinere Gauner iſt unverzeihlich blind ge⸗ gen das Glück einer natürlichen Gebrechlichkeit. um eine Gunſt zu erlangen verſchmähe kein

dittel, welches Mitleid erwecken kann. Ich kannte einen würdigen Pfarrer, der durch den glücklichen Zufall eines hektiſchen Huſtens zwei reiche Pfrün⸗ den erlangte und einen jüngern Bruder, der in Kraft einer langſamen Auszehrung zehn Jahre auf Ko⸗ ſten ſeiner Familie lebte.

XXI.

Wenn du dich in den Beſitz einer kleinen Sum⸗ me ſetzen willſt, ſo denke darauf, wie du die kleine Summe mit einer großen zuſammenſtelleſt. Ich drücke mich nicht deutlich aus nimm ein Bei⸗ ſpiel. In London giebt es Gauner, welche 70,000 Pf. ihnen übergebenes Capital zu vier Procent zum Aus⸗ leihen ankündigen. Der Gentleman, der eine ſolche Summe auf Hypotheken ſucht, geht zu dem Ankün⸗ diger; dieſer ſagt, er müſſe ſich an Drt und Stelle begeben und die Beſitzungen beſehen, auf welche