Teil eines Werkes 
5.-7. Bändchen (1834)
Entstehung
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liche Leute nicht gern anſehen moͤgen; meine Hand⸗ lungen ſtanden, mein Charakter ſteht auf gleicher Linie mit meiner Geburt und mit meinem Ver⸗ moͤgen. Ich kam in dieſe Stadt, mit der edeln Hoffnung, mich wieder zu heben und frei zu kau⸗ fen, indem ich mein Schickſal durch eine reiche Heirath vergoldete; Ich ſah Sie, die ich fruͤher einmal geſprochen hatte. Ich hoͤrte, Sie ſeyen reich. Haſſen Sie mich, Miß Brandon, haſſen Sie mich! Ich beſchloß, Ihr Verderben zum Funbament meiner Rettung zu machen. Zum Gluͤck fuͤr Sie, lernte ich Sie kaum kennen, als ich Sie auch liebte! dieſe Liebe drang tief ein ſie leitete Etwas von Ihrer Reinheit und Erha⸗ benheit auf mich heruͤber. Mein Entſchluß ver⸗ ſagte mir; ich konnte mich ſogar jetzt auf die Kniee werfen und Gott danken, daß Sie, Sie, theuer⸗ ſtes und edelſtes Weſen, nicht mein Weib gewor⸗ den ſind. Iſt Ihnen jetzt mein Benehmen klar? wo nicht, ſo denken Sie ſich, daß Alles an mir nichtswuͤrdig iſt, Einen Wunkt ausgenommen: ſo weit ich mit Ihnen in einem Verhaͤltniß ſtehe und dann wird kein Schatten von Geheimniß uͤbrig bleiben. Ihr guͤtiger Vater, den elenden Dienſt,

den ich Ihnen erwies, überſchaͤtzend, waͤre geneigt

geweſen, mein Schickſal Ihrer Entſcheidung zu unterwerfen. Ich erroͤthe voll Unwillen fuͤr ihn, fuͤr Sie, daß ein Lebendiger an eine ſolche Ent⸗ weihung der Miß Brandon auch nur im Traum