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nen Retter, und er hatte wenigſtens ſo viel Ah⸗ nungsvermoͤgen um zu errathen, daß ſie ihn nach dem Abentheuer dieſer Nacht nicht weniger lteben werde. Zu dieſem kam noch die weichmuͤthige Er⸗ innerung an die Abſchieds⸗Worte ſeiner Gattin; und die Thraͤnen und die verraͤtheriſche Bewegung Lugiens in dem Wagen waren ſeinem einfachen Gemuͤth, das nicht wußte, wie leicht die Thraͤnen eines Maͤdchens fließen und trocknen, genug, um die Weiſſagung der theuren Todten zu beſtaͤtigen. Auch waren die großmuͤthigeren und guͤtigeren Em⸗ pfindungen des Squire nicht ohne alle Beimiſchung von ſelbſtſuͤchtigen Betrachtungen. Stolz, ohne im mindeſten ehr ſuͤchtig zu ſeyn, war er im⸗ mer geneigter eine Ehre zu etweiſen als zu em⸗ pfangen, und im Herzen war er heimlich froh bei dem Gedanken, ſtatt des feingebildeten und immer fremd bleibenden Mauleverer, den angenehmen und geſelligen Clifford zum Schwiegerſohn einzu⸗ tauſchen. In ſolcher, faſt goͤttlicher Verwir⸗ rung, waren die Gedanken, die in dem kreiſen⸗ den Gehirn Joſef Brandons durcheinander wogten, und eh er ſich auf die linke Seite gekehrt, was er immer that, bevor er ſich dem Schlafe uͤber⸗ gab, war der Sautre ſchon vollſtaͤndig zu einem Entſchluß gekommen, der den Entwuͤrfen des Ad⸗ vokaten und den Hoffnungen des Grafen hoͤchſt Un⸗ heil⸗ drohend war.
Aw ſoigenden Morgen, als Lucie beſchaͤftigt


