Teil eines Werkes 
1.-4. Bändchen (1834)
Entstehung
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VI

keit mit ins Spiel kommt, nicht nach den Grundſäzen der Wiſſenſchäft, ſondern nach der Laune des Augenbliks aus; derſelbe, der dich vor dem Eſſen würde geta⸗ delt haben, rühmt dich nach dem Eſſen; und, wie ein großer Beurtheiler einmal unbefangen bemerkte:Niemand ſagt in der Critik, ſo wenig als in Briefen, ge nau Das, was er zu ſagen beabſichtigte. Dieſes genau iſt ein fürchterliches Wort; es iſt oft die einzige Grenzſcheide zwiſchen Schmeichelei und Verdammung. Man hat mir geſagt: der erſte Theil dieſes Buches ſey plump, unverſtändlich und gemein; ſey weit ſchlechter als die andern; es kann ſehn, aber meine Meinung iſt Dieß nicht. Im Gegentheil, ich glaube, dieſen Theil wird man mit dem meiſten Vergnügen zweimal leſen, aus dieſem wird man, in einigen Jahren, die häufigſten Anſpielungen hören, und die vorkommenden Gedanken