2164 des Geiſtes iſt, an ſich ſelbſt zu bilden und ſich zu vervoll⸗ tommnen— ſeine Töne in eine harmoniſche Muſik umzuwan⸗ deln, der man im Himmel horcht, wenn ſie auch auf Erden fein Echo weckt. Geſchieht dies, wie bei einigen Menſchen, am beſten im Lärm und Streit, ſo ſey es darum; geſchieht es, wie bei ihm, am beſten in der Stille— auch gut. Und am anderen Tag ſitzt er wieder mit Helen am Geſtade des Meeres und blickt wie früher ruhig auf den endloſen ſonnigen Ocean hinaus. Und Helen blickt in ſein Antlitz und ſieht, daß es ebenſo ſonnig iſt wie die tiefe See. Seine Hand ſtiehlt ſich in die ihrige voll Dankes, der inniger iſt als die Gewalt der Leidenſchaft, und er murmelt leiſe:„Segen über das Weib, das tröſtet.“
Das Werk fand endlich ſeinen Weg zum Ruhm, und der Ruhm ſandte ſeine Stimmen laut in die Heimath des Dichters. Aber der Beifall der Welt klang ſeinem Ohr lange nicht ſo ſüß und ſtärkend wie die Worte, welche Helens Lippen ihm zuflüſterten, als Zweifel, Demüthigung und Trauer ihn niederdrückten:„Hoffe! und glaube.“
Seite an Seite mit dieſem Bild des Weibes als Trö⸗ ſterin möge hier eine verwandte Skizze ſtehen. Harley L Es⸗ trange hatte ſich bald nach ſeiner Vermählung mit Violante — ſey es durch die Zureden ſeiner jungen Gattin, oder weil er die Schatten zerſtreuen wollte, welche nach Egertons Tod noch immer ſein ehliches Glück umwölkten— bewegen laſ⸗ ſen, eine zeitweilige halb ſtaatsmänniſche, halb militäriſche Sendung nach einer der engliſchen Colonien zu übernehmen. In Erfüllung ſeines Auftrags bekundete er ſo viel Fähigkeit,
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