Teil eines Werkes 
12.-17. Bändchen (1853)
Entstehung
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1481

Leonard.—„Wäre dies nicht eine allzugroße Freiheit, Sir?“

Squire.—„Freiheit? Wenn man einen armen kran⸗ fen Gentleman fragt, wie es ihm geht? Unſinn! Und viel⸗ leicht, Sir— denn ohne Zweifel haltet Ihr Euch in London auf und wißt mehr von den neumodiſchen Geſchichten, als ich— vielleicht könnt Ihr mir ſagen, ob's Quackſalberei iſt oder nicht— ich meine, die neue Art, an den Leuten zu doktern?“

„Welche neue Art, Sir!— es gibt ihrer ſo viele.“

„So? Darum ſehen die Leute in London alle ſo krank aus? Aber mein armer Vetter— er war nie ein Salomon — iſt, wie er ſagt, an einen gerathen— an einen Homy — Homeh— wie heißt das Wort, Pfarrer?“

Pfarrer.—„Homövpathiker.“

Squire.—„Richtig. Ihr müßt nämlich wiſſen, der Kapitän zog zu einem gewiſſen Sharpe Currie, einem Ver⸗ wandten, der viel Geld hatte und ſehr wenig Leber— machte ſich das eine und ließ dafür die andere in Indien— Ihr ver⸗ ſteht. Der Kapitän hatte A usſichten auf das Geld. Sehr natünlich, darf ich ſagen; aber alle Wetter, Sir, wie meint Ihr wohl, daß es ging? Sharpe Currie hat ihm dafür gethan! Wollte nicht ſterben, Sir— kriegte ſeine Leber wieder, und der Kapitän verlor die ſeinige. Die ſeltſamſte Geſchichte, die Ihr je gehört habt. Und dann ſchickte der undankbare alte Nabob den Kapitän fort und ſagte, er könne keinen Invaliden um ſich brauchen. Und jetzt