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ſein Wiſſen dazu benützt, ſich ſelbſt aus der Klemme zu ziehen.“
Pfarrer.—„Ihr mögt da wohl Recht haben. Als ich den armen Burſchen mit ſeinem verſtändigen Geſicht vor den Gerichtsſchranken ſah und ſeine kühne, klare Ver⸗ theidigung hörte— als ich mir dabei vergegenwärtigte, durch wie viele ſchwere Kämpfe er ſich ſein Wiſſen errungen und zu welchem Ende es geführt hatte, weil er vergaß, daß das Wiſſen ein Feuer iſt, welches nicht in den Flachs ge⸗ worfen werden darf— da hätte ich meine rechte Hand darum geben mögen, wenn ich ihn hätte retten können. Und v Squire, erinnert Ihr Euch noch des Schrei's der Ver⸗ zweiflung, den ſeine arme Mutter ausſtieß, als er zur D portation für Lebensdauer verurtheilt wurde? Er tngt mir noch in den Ohren. Und könnt Ihr Euch wohl denken, was ihn ſo weit gebracht hat? An all dieſem Unheil war nichts ſchuldig, als der Sack des Keſſelflickers. Ihr werdet Sprott nicht vergeſſen haben?“
Leonard.—„Der Sack des Keſſelflickers!— Spiott!“
Squire.—„Dieſem Schurken, Sir, war am ſchwer⸗ ſten beizukommen, denn er hatte alle die Tücken und Ränke eines Old Bailey Advokaten los. Gleichwohl iſt es uns ge⸗ lungen, es ihm heimzugeben. Herr Je! ſein Sack war ge⸗ pfropft voll mit Traktaten gegen Jedermann, der einen guten Rock auf dem Leib hatte; und als ob's daran noch nicht genug wäre, führte er brüderlich neben den Traktätlein Zündhölzchen mit ſich, die nach einem neuen Princip an— gefertigt waren, um meine Henmieten die Theorie der


