Teil eines Werkes 
6.-11. Bändchen (1853)
Entstehung
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leiteten, daß der Name des wirklichen Käufers ein Jahr oder ſo verſchwiegen bliebe— nun, das geht leicht— ſo könnte man glauben, Ihr habet in den Fonds ſpekulirt. Oder vielleicht ſtirbt Egerton, und die Leute wähnen, er habe von den Trümmern ſeines Vermögens etwas Schönes für Euch geborgen.“

„Es iſt wenig Ausſicht auf Egertons Tod vorhanden.“

„Hum!“ entgegnete der Baron.„Nun, das geht zu viel in's Einzelne, und wir müſſen es weiterer Berückſich⸗ tigung vorbehalten. Ihr könnt uns jetzt ſagen, wo ſich die junge Dame befindet?“

„Allerdings. Dieſen Morgen noch konnte ich es nicht — aber jetzt bin ich in der Lage. Ich will mit Euch zu dem Grafen gehen. Inzwiſchen bin ich auch bei Madame di Negra geweſen. Sie wird Frank's Hand annehmen, wenn er ſie ihr jetzt anbietet.“

„Will er nicht?“

„Nein. Ich habe ihn geſprochen. Er iſt überglücklich ob meinen Mittheilungen, hält es aber für Pflicht, zuvor die Zuſtimmung ſeiner Eltern einzuholen. Natürlich wird dieſe nicht ertheilt, und wenn noch weitere Zögerung ſtatt⸗ findet, tritt ſie zurück. Sie ſteht unter dem Einfluß von Leidenſchaften, auf deren Dauer nicht zu rechnen iſt.“

„Was für Leidenſchaften? Liebe?“

„Ja, aber nicht Liebe für Hazeldean. Die Leidenſchaf⸗ ten, welche ſie zu Annahme ſeiner Hand bewegen, ſind Aerger und Eiferſucht. Mit einem Wort, ſie glaubt, daß Jemand, der mit befremdlicher Hurtigkeit ſich in ihr Herz

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