Teil eines Werkes 
Band 4 (1851)
Entstehung
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derern gegebenen Impulſe den Strom ziemlich raſch hin⸗ aufzufahren.

Die Ladung des Kahns war eine höchſt mannig⸗ faltige; man bemerkte auf demſelben Pferde⸗Sättel, verſchiedene Kleidungsſtücke, Decken von jeder Farbe, Waaren⸗Ballen, und kleine Kiſten von europätiſcher Arbeit, ſowie endlich Säbel, Meſſer, und etwa ein halbes Dutzend Büchſen von verſchiedener Länge.

Ohne den eigenthümlichen Anzug und die unheim⸗ liche Phyſiognomie der beiden Ruderer, die man an einigen Worten wieder erkennen wird, hätte man ſie für zwei ehrliche, herumziehende Kaufleute halten können, die es, auf einen Geleitsbrief hin, wagen, die india⸗ niſchen Stämme in der Wüſte aufzuſuchen, um mit ihnen Handel zu treiben.

Einer der beiden Ruderer war ein Greis mit grauen Haaren; der andere ein Jüngling mit einem kangen, gagatſchwarzen Haupthaare..

Wenn wir ſagen, daß ſie den den Papagos⸗In⸗ dianern eigenen Kopfputz trugen, ſo wird man Roth⸗ hand und Miſchblut nennen⸗ die, wie wir wiſſen, an dem Abende, wo ſie Don Aguſtin Pena, ſeiner Tochter, und dem Senator im Walde ſo plötzlich begegnet waren, ſich alſo verkleidet hotten.

Nach dem kühnen Zuge, deſſen Reſultat die Be⸗ raubung und der Tod des Kaufmanns vom Preſidio geweſen war, wie bereits vom Büffeljäger erzählt wor⸗ den, war im Lande Alles unruhig geworden. Um den Nachforſchungen zu entgehen⸗ hatten die beiden Banditen ſich der Verkleidung bedient, in der ſie auf die Caval⸗

cade ſtießeu. Der Zufall, der Schuld geweſen war, daß der Hacendero ſeine Abreiſe um vierzehn Tage ver⸗ ſchoben hatte, war daher die alleinige Urſache dieſer verdrießlichen Begegnung.

Im Uebrigen iſt die Zukunft für die Augen des Menſchen mit dichten Wolken bedeckt. Weiß er, worüber er ſich zu freuen, oder worüber er ſich zu betrüben hat?

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