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„Ah! es iſt darin! es iſt darin!“ ſchrie Encinas.
„Was iſt darin?“ ſchrien zwanzig andere Stimmen.
„Das weiße Prairie⸗Roß!“ antwortete der Biſon⸗ äger. In der That war das ſchönſte und edelſte unter dieſen edlen und ſchönen Pferden der Wüſte,— das wildeſte unter dieſen wilden Thieren,— das zornigſte und das flinkſte von allen, ein Roß von untadelhafter Weiße,— ein Roß, ſo weiß, wie die Blüthen der Seeroſen.
Es war das Thier, das man den Tag zuvor ver⸗ gebens verfolgt hatte.
Das prachtvolle Thier mit den Feueraugen ſprang von einem Ende des Corral zum anderen, und warf in dem Zorne, von dem es beherrſcht war, alle diejenigen ſeiner Unglücksgenoſſen zu Boden, die den Stoß ſeiner Bruſt nicht vermeiden konnten. So öffnete ſich um das Thier her ein weiter Raum, in welchem es umherſprang, und ſein wüthendes Klag⸗Gewieher ertönen ließ, während ſeine weiße Mähne am Halſe auf und nieder wallte.
„Dort, dort!“ ſchrie Encinas, auf den Ort zu⸗ ſtürzend, wo der Schimmel ſich bereit machte, über die ihn umgebenden Schranken zu ſetzen.
Allein es war bereits zu ſpät.
Der Kreis, der ſich um das Thier her geöffnet hatte, erlaubte dieſem, einen Anlauf zu nehmen, und nun ſahen die Jäger eine weiße Linie die Luft pfeil⸗ artig durchſchneiden.
Das Pferd ſiel, über den Corral hinaus, auf ſeine gelenken und vibrirenden Beine, und dann verſchwand es abermals unter dem Gewölbe der Bäume.
Ein Wuthſchrei der Männer begleitete die Flucht des Pferdes.
Jedoch befanden fich immer noch etwa zweihundert andere in dem Corral, und dieß war genug, um die Jäger für den Verluſt des ſchönſten zu entſchädigen⸗


