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Kopf und ſeine lange triefende Mähne, während es floh. Der wilde Stolz des Thieres war über die un⸗ reine Berührung des von der Hand des Menſchen ge⸗ worfenen Riemens empört, und bald hatte es denſelben weit von ſich geworfen.
Es verließ den See auf einer entgegengeſetzten Seite.
Schon war der zweite Vaquero dem flüchtigen Thiere nachgeeilt.
Während einiger kurzen Augenblicke konnte man von einem wunderbaren Kampfe zwiſchen dem wilden Pferde und dem ungeſtümen Reiter, der es mit dem Lazo in der Hand verfolgte, Zeuge ſein. Es war ſchwer zu ſagen, auf welcher Seite die Flinkheit und die Ge⸗ ſchicklichkeit größer waren.
Nichts ſchien den Reiter aufzuhalten, weder die Baumſtämme, an denen er ſich Arme und Beine brechen zu müſſen ſchien, noch die niederen Aeſte, die ihm den Schädel einzuſchlagen drohten. Wie ein flinker Cen⸗ taur vermied der Reiter alle dieſe dem Anſcheine nach unüberſteiglichen Hinderniſſe. Bald lag er auf dem Sattel, bald hing er an den Flanken ſeines Pferdes, bald war er faſt unter dem Bauche deſſelben, wobei ſeine langen Sporen ſeinen Körper auf dem Sattel erſetzten; wie eine Schlange glitt er unter den Aeſten, und zwiſchen den Baumſtämmen hin.
Und bald entſchwanden der Schimmel und der Vaquero Aller Augen.
Sämmtliche Jäger kamen zu gleicher Zeit aus ihrem Hinterhalte hervor, und ſtießen Freudenſchreie und ermuthigende Hurrahs aus.
Das Schauſpiel, das ſie geſehen, war allein faſt ſo viel werth, als wenn zwanzig wilde Pferde gefangen worden wären.
Während der Vaquero, triefend und die Kleider mit Schlamm beſudelt, aus dem See herauskam, ging Eneinas auf ihn zu, um ihn zu tröſten.


