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„Mein Gott im Himmel!“ ſchrie die Couſine und wollte in Ohnmacht fallen.„Er hat Sie nicht eingehoit? Ach, dann iſt der Major verloren!“
„Meine theuerſte Frau Majorin,“ redete ihr ge⸗ ſchwind die holdſelige Pratt zu,„ängſtigen Sie ſich nicht; verlaſſen Sie ſich darauf, er wird bald kom⸗ men. Es iſt ja noch huͤbſch helle und da wird er alſo auch Leute im Parke treffen. Wir wollen gleich einige ausſchicken, ihn aufzuſuchen.— Oberſt Del⸗ mour, klingeln Sie doch mal! Es wird ihm ja nicht einfallen, auf den Kraͤhenfelſen zu klettern, und das iſt der einzige Weg, wo es am Ufer ein Bischen gefaͤhr— lich iſt. Lady Roßville— geben Sie mir doch mal Ihr Riechflaͤſchchen!—'s iſt jetzt nicht viel Waſſer im Fluſſe!— Jackſon, geb' Er einmal geſchwind ein Glas Waſſer her! Geſchwind! Und ſchicke er ein Paar Leute aus, ſie ſollen den Major Waddel ſuchen!“
„Und Glocken, Seile und Laternen mitnehmen!“ rief der Oberſt.
„Da iſt der Herr Major!“ rief der ſteife Jack⸗ ſon und blickte nach dem Fenſter, ohne den Kopf zu verdrehen.
„Wo? Wo denn?“ rief die verlaſſene Gattin, zum Fenſter hinſtuͤrzend.„Gott ſey Dank!“ war ihr Wort, als ſie wieder in den Stuhl ſank.
Ja, er war's, der Major in ſelbſteigner Perſon; langſam und aus aller Kraft arbeitete er ſich herbei, dicht bis ans Kinn zugeknoͤpft, aber nahe daran, der Hitze und Ermuͤdung zu erliegen. In der Hand
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