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niederträchtigen Menſchen mir aufgeladenes Ver⸗
brechen.— Martin, ich werde befreit und dann wahrſcheinlich auch— reich. Es iſt ſo ſonderbar mit uns gekommen— was ſoll ich allein mit meiner Freiheit und meinem Glück— ich würde
mich deſſen ſchämen, wenn ich es ohne—
Elieſe konnte wieder nicht endigen. Die Wirthin fuhr raſch dazwiſchen. Nun, dann wird ſich bald ein Liebhaber finden, der ſie heirathet.
— Des Geldes wegen— ſagte Eliſe— freilich, aber lieben könnte er mich unmöglich, ſobald er auf mein vergangenes Leben blickte. Ich würde dann nur unter einem beſtändigen Kummer meine Tage hinbringen.— Martin, ich ſehe es an Deinen Augen, ich fühle es an meinem eigenen Herzen, Du haſt mich befreit aus den Feſſeln, in welche ich geſchmiedet war, Du haſt mich durch Deinen Blick gerührt und glücklich gemacht, ehe ich irgend die Wendung meines Schickſals wußte — ehe mir dieſe Hoffnung aufging— willſt Du — mir— auch ferner gut ſein?—
Eliſe hatte immer leiſe geſprochen. Das Reden hatte ſie bei ihrem erlittenen Blutverluſt ohnfehlbar angegriffen, die letzten Worte wurden kaum ver⸗ nehmlich aber mit einer tiefen Bewegung geſprochen.


