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dieſer wohl ihre Nebenbuhlerin vergeſſen wür⸗ de; denn daß er verliebt war, ſchloß ſie ſicher aus dem ſonderbaren Schritt, den er gethan. Am nächſten Morgen gaben Julie und Ber⸗ tha vor, in das Bad zu gehn, und verfügten ſich nach den Tuilerien. Kaum waren ſie hundert Schritte gegangen, ſo ſah Julie, die rings umher ſchaute, den Marquis von Or⸗ meuil auf ſich zukommen, der ſehr verwundert ſchien, ihr zu begegnen, und alle Freude eines Liebenden bei dem Wiederſehn blicken ließ.
„Himmel!““ rief er ihr zu,„ſind Sie es wirklich, Julie? Ja warlich, Ihre Nähe war mir nöthig, um die Gemüthsbewegung, die mich ergriffen, zu beſänftigen.“
„„Ich weiß nicht, ob meine Gegenwart Ihre Leiden mildert,“ antwortete Julie,„„aber, ſo ſehr ich mich freue, Sie wiederzuſehn, ſo verdoppelt dieſer Augenblick meine Unruhe.““
„O Julie! wenn Sie mein Unglück wüß⸗ Damenerzaͤhler. III. 11


