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199 ſter ein Lebewohl zu ſagen. Er vermochte es nicht. Es war ein ſchrecklicher Abſchied.— Und Du verläſſeſt mich! rief ſie; Du kannſt es über Dein Herz bringen! Getrennt ſollen
wir ſeyn? Das war es, was ich mir erſpa⸗ ren wollte, was ich mehr als den grauſam⸗ ſten Tod fürchtete.— Todtenbleich ſtand Florentin, und konnte kein Wort vorbrin⸗ gen; ſich kaum aufrecht haltend, wurde er aus den Armen ſeiner Schweſter geriſſen, und halb ſterbend in den Wagen geworfen, wo ſein Vater ihn erwartete.
In Paris ſah er niemanden, als den Grafen von***, der mit ihm über ſein unglückliches Schickſal weinte. Man rieth Herrn de la Touche die Luft von Italien, und er trat ſogleich mit ſeinem Sohn dieſe Reiſe an.
Sobald ſie fort waren, kam der alte
Sekretair wieder zur Frau von Üſerche. Er


