18 Sie da ſehn; in ſeiner Gegenwart ſpreche ich auch mit dem völligſten Zutrauen, und ich würde ihn bei jeder Gelegenheit für mein Orakel nehmen.— An eben demſelben Abend, wie ich ſeitdem erfahren habe, fand Frau von liſerche, als ſie ſich ſchlafen legen woll⸗ te, den Marquis in ihrer Kammer. Sie er⸗ ſchrack, ſie warf eine Menge ein, wie eine ſehr mittelmäßige Perſon von ſechszehn Jah⸗ ren wohl einwerfen mag; er hörte ſie an, bis ſie nichts mehr zu ſagen hatte. Drei⸗ viertel Jahr darauf gebahr ſie ein Kind. Meine Verwandtin, eine ſehr regelmäßige Frau nach jedermanns Ausſage, beſchwor mich, dieſes Kind nebſt ſeiner Amme in mei⸗ ner Provinz in Penſion zu bringen, und machte mir eine Menge Dörfer nahmhaft, von denen es mich wunderte, daß ſie je davon ſprechen gehört hätte, die aber alle in der
Nähe eines Schloſſes lagen, das Herrn de


