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Die Macht des Geschickes : drei Erzählungen aus dem Französischen / von Champavert
Entstehung
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27 waͤhrend meiner Abweſenheit nicht Hungers ſterbe.

Und nun lebe wohl, Argentidre, es iſt ſchon 11 Uhr, ich muß fort.

Mit dieſen Worten erhob ſich Bertholin: der Anklaͤger, der ſeine Erzaͤhlung mit kalter, finſterer Aufmerkſamkeit angehoͤrt hatte, be⸗

gleitete ihn.

Sagteſt du nicht, Bertholin, fragte er, als ſie die Treppe hinabgiengen, daß Apol line ſchoͤn ſey?

Freund, ich habe lange gelebt und vie⸗ les geſehen, aber nie ein Weib ſo reizend wie ſie: denke dir die Eucharis von Bertin, die Eleonore von Parny, eine Nymphe, eine Diana!.. ſie iſt groß, ſchlank und voll An⸗ muth; ihr Geſicht iſt blaß und ſchwermuͤthig wie das einer Kranken, ihre Haare, die ſie auf der Stirne aufgebunden traͤgt, vollenden ihr jungfraͤuliches Ausſehen, und unter ihren ſchwarzen, vollen Wimpern ſchmachten zwei blaue Augen.

Und du ſagſt daß ſie in demſelben Hauſe mit dir wohnt?

In demſelben, ein Stockwerk uͤber mir.

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