Teil eines Werkes 
14. Bd. (1850)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

zum dem laden mei⸗ nnen aben, mehr hdete man mein ingen reſen eil er rlich. habe

wie war hun⸗ dem ielen. e be⸗ und neine

durch nichts

und ange⸗ r der nd ſei quiſe

Sie denn rlän⸗ mich rquis nicht

37

ungehindert beſuchen könne. Sie war überzeugt, daß er ſie nach dem Tode des Alten heirathen würde. Ihre Hoff⸗ nungen waren vergeblich, denn der junge Marquis beging bald darauf Tollheiten, welche ihn zu Grunde richteten. Am Abend des folgenden Tages kamen die fünf lie⸗ benswürdigen Perſonen, anſtatt auf den Ball zu gehn, zum

Abendeſſen zu mir; und nach einem köſtlichen Mahle über⸗

ließen wir uns ohne Umſtände dem Vergnügen. Eine rei⸗ zende Nacht, während welcher indeß unſre Freuden durch die traurige und wahre Betrachtung geſtört wurden, daß das Ende des Karnavals die Fortſetzung derſelben unmöglich machen werde.

Da am Vorabend der Faſtnacht kein Ball war, ſo ſpielte ich, und da ich nicht ein einzigesmal drei Gewinnſt⸗ karten traf, ſo verlor ich alles Geld, welches ich bei mir hatte. Ich würde mich wie gewöhnlich entfernt haben, wenn nicht eine als Mann verkleidete Frau mir eine Karte ge⸗ geben, und mir durch Zeichen zu verſtehn gegeben hätte, ich möge auf dieſelbe ſetzen. Ich ſetzte hundert Zechinen auf Wort. Ich verlor, und um meine Schuld wiederzugewin⸗ nen, verlor ich tauſend, welche ich am folgenden Tage be⸗ zahlen ließ.

Als ich den Saal verlaſſen wollte, um bei meiner ſchönen Marquiſe Troſt zu ſuchen, ſah ich die Unglück brin⸗ gende Maske in Begleitung eines Mannes auf mich zukom⸗ men; dieſer drückte mir die Hand und flüſterte mir ins Ohr, ich möge ihn in den drei Königen, um zehn Uhr, in der von ihm angegebnen Nummer beſuchen, wenn mir, wie er hinzufügte, die Ehre eines Freundes theuer ſei.

Wer iſt dieſer Freund?

Ich ſelbſt.

Wer ſind Sie?

Das kann ich Ihnen nicht ſagen.

Dann muß ich Sie bitten, nicht auf mich zu warten,

denn wenn Sie mein Freund ſind, kann nichts Sie hindern,

mir Ihren Namen zu ſagen.

Ich ging weg, und er folgte mir und bat mich, bis

zum Ende der Arcaden zu gehn. Dort nahm er ſeine Maske