Siebenundſiebenzigſtes Kapitel.
Die Tochter des Hauswarts.— Die Horoscope.— Fräulein Roman.
Der Gedanke an die traurige Figur, welche die Mai⸗
eicht die ganze Geſellſchaft die es ohne Zweifel auf meine Caſſette abgeſehn, hatten ſpielen müſſen, beluſtigte mich bis Chambéry, wo ich nur, um die Pferde zu wechſeln, anhielt. Da ich in Grenoble, wo ich mich etwa acht Tage aufzu⸗ halten gedachte, kein gutes Unterkommen fand, ſo ließ ich meinen Wagen nicht abladen und begab mich auf die Poſt, wo ich mehrere Briefe fand, worunter auch einer von Ma⸗ dame d'Urfé, in welchem ein anderer für einen Offizier Namens Valenglard einlag, den ſie mir als einen Gelehr⸗ ten ankündigte, und der mich zugleich in allen guten Häu⸗ ſern der Stadt vorſtellen ſollte.
Ich ſuchte den Offizier auf, der mich gut aufnahm, und nachdem derſelbe den Brief geleſen, ſagte er, er ſtehe mir durchaus zu Dienſten.
Er war ein liebenswürdiger Mann von einem gewiſſen Alter, der vor funfzehn Jahren der Freund von Madame d'Urfé und noch mehr der ihrer Tochter, der Prinzeſſin von Tondeville geweſen war. Ich ſagte ihm, ich ſei im Gaſthofe ſchlecht aufgehoben, und der erſte Dienſt, welchen ich von ihm erwarte, beſtehe darin, daß er mir ein paſſendes Unter⸗
treſſe des Marquis von Prié, der Marquis Vacßt und viel⸗


