Teil eines Werkes 
5. Bd. (1850)
Entstehung
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Sehr wohl; ich werde auch nicht ausgehen, und wirr wollen arbeiten.

1 Hierauf zeigte ſie mir alle Fragen, welche ſie über ver⸗ ſchiedene Sachen, und namentlich über das Mittel, die Blät⸗ terchen zu vertreiben, aufgeſchrieben hatte. Mein Orakel 18 war ihr durch eine Sache wichtig geworden, welche Nie⸗

mand wiſſen konnte. Ich hatte eine Conjectur gemacht und richtig gerathen; hätte ich nicht gerathen, ſo wuͤrde es mir nichts geſchadet haben. Ich hatte an demſelben Uebel gelit⸗ ten und war Phyſiker genug, um zu wiſſen, daß eine durch topiſche Mittel erzwungene Heilung einer Hautkrankheit ihr den Tod geben konnte.

5 8 zu verſpüren wünſchte, und die Prinzeſſin gehorchte.

Prinzeſſin dieſelbe mit einer glatten und gerötheten Haut beſuchte. Nach der Oper ging ſie ins Palais⸗Rohal ſpa⸗ ziren, begleitet von ihren erſten Damen und allgemein ge⸗ feiert. Sie bemerkte mich und beehrte mich mit einem Lä⸗ cheln. Ich war wirklich glücklich. Camilla, Herr von Mont⸗ fort und Frau von Polignac wußten allein, daß ich das Drakel der Prinzeſſin war, und ich erfreute mich meines . 3 Erfolgs. Aber am folgenden Tage kamen wieder einige Blätterchen auf dem ſchönen Teint der Prinzeſſin zum Vor⸗ ſcchein, und ſchnell erhielt ich den Befehl mich ins Palais Royhal zu verfügen. V. 2